Vom 15. bis 28. Juli fanden die beiden von der Mercator-Stiftung geförderten Kreativcamps in Halle/Saale und Einsiedeln in der Schweiz statt. Im Programm der beiden Camps standen nicht nur die Sessions mit den Workshopleitenden der Hero Society, in denen die Teilnehmenden der Camps sich zum Beispiel in Artistik, Graffiti, Fotografie und Songwriting ausprobieren konnten, sondern auch Sessions mit den YFU-Volunteers, von denen mehrere aus dem Colored Glasses-Konzept entnommen waren. Zur Vorbereitung auf die Ankunft der Teilnehmenden aus der Türkei machten sich die deutschen und schweizer Teilnehmenden auf eine Reise um die Welt, während der sie lernten, was Stereotype sind und wie sie zu Vorurteilen und Diskriminierung führen können.

Später wurden dann zum Beispiel in gemischten Gruppen mit großer Begeisterung Werte ersteigert, und danach wurde darüber gesprochen, warum jedem von uns verschiedene Dinge wichtig sind. Eines war jedoch allen besonders wichtig: Toleranz – der Wert, den alle Gruppen haben wollten.

Die zwei Wochen in Halle und Einsiedeln waren nicht nur eine wunderbare Quelle für kreative Arbeit, sondern auch für Toleranz und neue interkulturelle Freundschaften.